20 Jahre Taekwondo

F. Meyer (li) als Sparringspartner
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Taekwondo ist ein Kampfsport

bei dem Arme und Beine mittels Schlägen und Tritten zur Abwehr und für den Angriff eingesetzt werden. Taekwondo setzt sich aus drei altkoreanischen Wörtern zusammen:

TAE -im Sprung treten - kennzeichnet die Beintechnik.

KWON - Faust - weist auf die Handtechnik hin.

DO - Weg, Kunst - kennzeichnet den körperlichen und geistigen Reifeprozess, auf den nachstehend eingegangen wird.

Während der Ausübung des Taekwondo wird der Körper gekräftigt, er wird geschmeidig, elastisch und stark. Neben dem körperlichen Wohlbefinden stellt sich eine geistige positive Haltung ein. Nichtsdestotrotz ist es der langen, harten Schule des Taekwondo zuzuschreiben, dass so gut wie keine Schläger oder Rüpel aus dem Lager der Taekwondo- Sportler kommen.

Taekwondo schult also gleichermaßen Körper und Geist. Bereits die anfängliche Übung der Grundtechniken erhöht die Ausdauer und Willenskraft. Ist diese Stufe erreicht, merkt der Schüler, dass nur mit Geduld etwas zu erreichen ist. Der Umgang mit dem Lehrer und den bereits höher graduierten Schülern lehrt ihn, höflich und bescheiden zu sein, führt aber auch zur Kritik und Selbstkritik. Beim Kämpfen werden Eigenschaften wie Selbstbeherrschung, Ehrbarkeit und Gerechtigkeit gefördert. Beim fortdauernden Üben mit den Mitschülern lernt man das Gefühl der Zusammengehörigkeit kennen. Daraus entwickelt sich Integrität, Treue und Hilfsbereitschaft.